Marsch für die Wissenschaft Berlin

Gestern bin ich beim „March for Science“ in Berlin mitgelaufen. Weil es für mich kaum erträglich ist, wie viel zu viele Menschen heute mit Fakten und Wissenschaften umgehen, vom  „besorgten Bürger“ im Internet bis hin zum amerikanischen Präsidenten.

Aus dem Aufruf („Leitbild“):

Wissenschaftlicher Fortschritt muss durch überprüfbare Arbeit erstritten werden. Derzeit wird die Basis unserer modernen Lebensweise durch populistische Forderungen und die Verbreitung von „Fake News“ gefährdet. Wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen werden, nicht nur in den USA, unbelegte „alternative Fakten“ entgegengehalten. Einmal wird der Klimawandel als Erfindung abgetan, ein andermal die überwältigenden Beweise für die Evolution der Lebewesen auf Erden geleugnet und durch Kreationismus ersetzt, Impfen wird als Teufelszeug abgetan – die Beispiele werden zahlreicher, wo selbst unstrittige Erkenntnisse politisiert werden.

Dem Aufruf sind schätzungsweise 10.000 Demonstranten gefolgt.

Vor dem Brandenburger Tor sprach Ranga Yogeshwar (Physiker und Wissenschaftsjournalist), der regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und mehrere Wissenschaftler.

Die Demo selbst war eher ruhig, es wurde ein wenig getrommelt und sehr wenig skandiert. Dafür gab es Transparente, die mir aus dem Herzen sprachen, das Wichtigste vielleicht: „Es gibt keine Alternative zu Fakten“ (und insbesondere keine „Alternativen Fakten“)!

… aber am allermeisten sprach mir folgendes Transparent aus dem Herzen:

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