Archiv der Kategorie: Spiele für Linux

Professionelle Spiele für Linux

The Raven – Vermächtnis eines Meisterdiebs

Heute will ich mal nicht über gute alte, sondern über ein brandneues Spiel berichten. The Raven – Vermächtnis eines Meisterdiebs ist heute erschienen, und zwar am selben Tag für Linux, Windows und Mac. Da das Adventure von den Machern von Book of Unwritten Tales stammt, vor allem aber, weil es auch für Linux erscheint, habe ich es mir vorbestellt und heute gleich „ausgepackt“. Ne, herunter­­geladen.

Ich habe zum Spiel eine „Inkomplettlösung“ geschrieben – die inzwischen komplett ist.

Vorgerenderte Zwischensequenzen
Vorgerenderte Zwischensequenzen

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Für Eins-Fuffzich: The Book of Unwritten Tales

The Book of Unwritten Tales ist ganz anders als Edna bricht aus. Aber auch toll. Und es liegt der aktuellen PC Games (Ausgabe 7/2013) bei. Für nur Eins-Fuffzich.

„The Book of Unwritten Tales“ spielt in einer Fantasy-Welt. Natürlich muss die Welt gerettet werden. Irgendein Buch enthält Hinweise auf irgendein Artefakt, und ein Bösewicht will es deshalb an sich reißen. Dazu machen sich ein Gnom und eine Elfe auf, später stoßen noch ein Mensch und sein seltsamer Begleiter, das „Vieh“ hinzu.

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Frozen Synapse

Vor über einem Jahr hat mir mein Bruder einen Steam-Gutschein für das Strategiepiel Frozen Synapse geschenkt. Dabei mochte ich Steam damals noch so gar nicht! Inzwischen habe ich erfahren, dass Frozen Synapse immer im Doppelpack verkauft wird. Ulkiges Modell. So hatte er wohl eines zu viel und hat an mich gedacht…

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Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Gutschein lange Zeit nicht mal eingelöst habe. Erst als mein Interesse an Steam dank der Unterstützung von Linux gewachsen ist und ich nach der Installation mit Überraschung festgestellt habe, dass ich schon ein Spiel für Linux besaß – eben Frozen Synapse -, habe ich mir das Spiel angekuckt.

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The Cave

Ich hatte gehofft, das Adventure The Cave Ende Januar spielen zu können. Es war auch schon vorbestellt, obwohl Steam noch nichts von einer Linux-Unterstützung geschrieben hatte. Die Linux-Variante hat sich dann aber letztlich mehrere Wochen verzögert. Erst nach unserem Urlaub konnte ich die Höhle betreten.

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Die Zwillinge kochen ihr eigenes Süppchen.

„The Cave“ ist von Ron Gilbert, dem Schöpfer von Maniac Manion und Monkey Island. Beim Entwicklungsstudio Double Fine Productions arbeitet er mit Tim Schafer, dem Entwickler von Day of the Tentacle zusammen. Manche würden wohl sagen, dass damit die beiden Väter der drei besten Adventures der Spielegeschichte zusammengekommen sind. Sie arbeiten derzeit auch gemeinsam an einem Adventure (das dann auch für Linux erscheinen soll). Aber dazu ein andermal mehr.

Nachtrag: Verdammt, daraus wird so nichts. Ron Gilbert hat bekanntgegeben, dass er Double Fine verlässt.

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The Journey Down: Chapter One

Steam für Linux wurde jetzt offiziell veröffentlicht – obwohl so mancher noch von dem einen oder anderen Stolperstein berichtet. Zusätzlich gibt es für das Spiel Team Fortress 2 ein neues, exklusives Item, einen Tux, was viele zu motivieren scheint, Team Fortress und damit auch Steam mal unter Linux zu probieren. Anlässlich der Veröffentlichung gibt es auf viele der etwa 100 Linux-Spiele noch bis zum 21. Februar kräftige Rabatte. Ich habe mich zurückgehalten und nur vier der Spiele für niedrige einstellige Eurobeträge gekauft.

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Kurz vorstellen möchte ich heute eins der Spiele, das erste Kapitel des Episoden-Adventures The Journey Down. Das Spiel war mal ein Freeeware-Programm, das die schwedischen Entwickler mit dem Adventure-Editor AGS erstellt hatten. Das kam so gut an, dass sie es erweitert und mit hochauflösenden Grafiken und Sprachausgabe ausgestattet auf den Markt gebracht haben.

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Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n!

Gestern war ein besonderer Tag für mich. Was vermutlich nicht ganz leicht nachzufühlen ist.

Ich verwende seit 14 (vierzehn!) Jahren Linux auf meinem Rechner. Ich tue damit alles, was man mit einem Rechner halt so macht: Briefe schreiben, Musik umwandeln und anhören, Berechnungen, pro­gram­mieren, chatten, surfen, bloggen, Fotos katalogisieren, einen Stamm­baum anlegen, ein Videoaufnahmegerät bauen, alles Mögliche halt. Nur spielen nicht. Für’s Spielen brauche ich Windows.

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Aber gestern habe ich zum ersten Mal ein professionelles Spiel für Linux gekauft. Wenn sich Spiele unter Linux durchsetzen würden, könnte ich nach all der Zeit, die ich Windows nur als Spiele­platt­form gekauft habe, die Windowspartition löschen.

Ja, natürlich ist das derzeit illusorisch. Es gibt etwa 40 Linux-Spiele auf Steam, und die meisten davon kenne ich nicht mal. Aber wer weiß… vielleicht ist ein Anfang gemacht.

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