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Quo vadis, Linux?

Ich verwende Linux seit etwa 14 Jahren auf dem Desktop. Das war nicht immer vergnügungssteuerpflichtig, gerade zu Beginn. Allerdings war der Auslöser für meinen endgültigen Umstieg, dass Windows 98 auch nicht gerade benutzer-freundlich zu mir gewesen war.

Ich hatte einen Treiber installiert; wenn ich mich richtig erinnere für einen Scanner. Das hat nicht richtig geklappt, also habe ich ihn wieder deinstalliert. Danach hat mich Windows im Textmodus begrüßt. Ich sollte eine Taste drücken. Daraufhin schaltete es in den Grafikmodus um, nur um mir mitzuteilen, dass ich den Computer nun ausschalten könnte. Ich fühlte mich von meinem Rechner verarscht.

Ich weiß… die Hauptschuld daran trug Windows vermutlich gar nicht. Man kann wohl jedes System mit einem kaputten Treiber in die Knie zwingen. Aber für mich war es der Anstoß, es noch einmal mit Linux zu probieren. Ich habe mir das billigste gekauft, das ich beim Linux-affinen Buchladen Lehmanns gefunden habe: Debian. Ein Wechsel, den ich nie bereut habe.

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Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n!

Gestern war ein besonderer Tag für mich. Was vermutlich nicht ganz leicht nachzufühlen ist.

Ich verwende seit 14 (vierzehn!) Jahren Linux auf meinem Rechner. Ich tue damit alles, was man mit einem Rechner halt so macht: Briefe schreiben, Musik umwandeln und anhören, Berechnungen, pro­gram­mieren, chatten, surfen, bloggen, Fotos katalogisieren, einen Stamm­baum anlegen, ein Videoaufnahmegerät bauen, alles Mögliche halt. Nur spielen nicht. Für’s Spielen brauche ich Windows.

steam-schirm

Aber gestern habe ich zum ersten Mal ein professionelles Spiel für Linux gekauft. Wenn sich Spiele unter Linux durchsetzen würden, könnte ich nach all der Zeit, die ich Windows nur als Spiele­platt­form gekauft habe, die Windowspartition löschen.

Ja, natürlich ist das derzeit illusorisch. Es gibt etwa 40 Linux-Spiele auf Steam, und die meisten davon kenne ich nicht mal. Aber wer weiß… vielleicht ist ein Anfang gemacht.

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