Angespielt: Stacking

Eines der Spiele aus dem Humble Double Fine Bundle, das ich mir für Linux gekauft habe, ist Stacking. Ich habe es mal angespielt…

Keine Spielgrafik, sondern die ersten Matroschka-Puppen der Welt

Ein kleiner, ein ganz kleiner Junge verliert seine Familie und muss nun aufbrechen, seine Geschwister zu suchen und zu befreien. Alle Figuren in der Welt von Stacking sind Matroschka-Puppen, also die russischen Figuren, bei denen man die kleinen in die großen stecken kann. Und das ist dann auch eins der Spielprinzipien: Als sehr kleine Figur kann man in etwas größere schlüpfen, mit diesen in wieder größere und so weiter. Jede Figur hat ihre eigenen Fähigkeiten, von denen manche nützlich und viele unnütz sind. So kann ein Mechaniker etwas aufschrauben, ein Richter Leute beeindrucken und ein kleiner Junge, nun… zum Beispiel furzen.

Mithilfe dieser Fähigkeiten muss man dann verschiedene Rätsel lösen. Es gibt zu jeder Aufgabe verschiedene Herangehensweisen. Findet man sie alle, wird man mit „Achievements“ belohnt. Für die, die das nicht kennen: Man bekommt einen virtuellen Orden umgehängt. Auch mit den für die Rätsel nicht benötigten Fähigkeiten kann man sich manchmal „Orden“ verdienen, so zum Beispiel, indem man zehn Figuren ohrfeigt. Klingt langweilig? Ist es auch.

Stacking
Spielgrafik

Ich staune, dass Steam behauptet, ich hätte Stacking nur vier Stunden lang gespielt. Es kam mir viel länger vor. Weil es so langweilig war. Zugegeben, die 3D-Grafik der bemalten Puppen passt zum Thema, auch wenn sie nicht gerade hochwertig ist, das Geklimper passt dazu und auch der verkrisselte Effekt in den Zwischenfilmen, der an uralte Filme erinnern soll (und manche Spieler so genervt hat, dass er inzwischen abschaltbar gemacht wurde). Aber es motiviert mich einfach nicht, immer wieder ins Gefängnis zu rennen, um alle Ausbruchmethoden zu finden, und es motiviert mich schon gar nicht, für eine virtuelle Errungenschaft ein Dutzend Leute anzufurzen!

Mich hat Stacking nicht motiviert, aber andere finden das Spiels charmant, daher möchte ich hier sozusagen als Gegendarstellung den Test der Gamestar verlinken, die ordentliche 80 Punkte vergeben hat.

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