Spiel mal wieder mit deiner Besseren Hälfte…!

Ich hatte schon mal erwähnt, dass die tollste Frau vonne Welt nicht gerade Computerspiele-affin ist. Aber ich konnte sie zu einer Runde Lovers in a Dangerous Spacetime verführen.

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Vor zwei Monaten habe ich dieses Actionspiel bei Gametube gesehen. Nun wollte ich es auch mal probieren. Die Geschichte über die Anti-Liebe, die ein Universum voller Liebe gefährdet, kann man getrost vergessen. Sie liefert nur den Grund, zu zweit in einem Raumschiff durch’s All zu fliegen, zu kämpfen und „kosmische Weltraumhäschen“ zu retten.

Das Gefährt hat Computer für Antrieb, je eine Kanone oben, unten, links und rechts, einen Schild, eine Spezialkanone und (wenn man die Zeit hat) eine Karte. Im Laufe des Spiels kann man die Konsolen mit verschiedenen Juwelen aufrüsten und sich vom jeweiligen Effekt positiv oder auch mal eher negativ überraschen lassen. Im Kampf wechselt man häufig über Leitern von einer Station zur anderen, um sich von dort wieder mit der Außenwelt zu beschäftigen. Dazu sollte man sich mit seinem Spielpartner absprechen, was natürlich schnell in Hektik und einem spaßigen Chaos mündet.screenshot_2015-12-01_19-36-19_624262212

Das Spiel ist eindeutig auf Co-Op ausgelegt. Man kann es zwar auch allein mit einem KI-„Haustier“ spielen, aber seine Wirkung kann es nur im gemeinschaftlichen Chaos entfalten. Außerdem schreit es nach Gamepads. Man kann auch mit der Tastatur spielen, aber Waffen und co lassen sich in deutlich mehr als acht Richtungen ausrichten, und das fällt mit einem Analogstick viel leichter.

A propos Gamepad… Ich habe mir für dieses Spiel, wenn ich mich richtig er­in­ne­re zum er­sten Mal in mei­nem Le­ben, ein Game­pad ge­kauft. Nor­ma­ler­wei­se steu­ere ich al­le Spie­le mit Maus und Ta­sta­tur, und frü­her ha­be ich na­tür­lich mit Joysticks gespielt. Aber nun musste ein Gamepad her. Es ist der Xbox-360-Controller von Microsoft geworden, weil der von Linux besonders gut unterstützt werden soll. Er lief nach dem Anschließen dann auch von allein. Bei einer Runde „Toby: The Secret Mine“ wollte ich ausprobieren, wie gut ich mit einem Gamepad zurechtkomme – aber leider funktionierte es doch nicht ordentlich. Mal lief die Figur in einem neuen Abschnitt gar nicht mehr, mal von allein immer in dieselbe Richtung. Ich habe daraufhin einige Stunden damit verbracht, statt des Standardtreibers xpad den xboxdrv-Treiber zu konfigurieren. Erst ein paar Tage später habe ich herausgefunden, dass Toby unter Windows dieselben Gamepad-Probleme macht, es also gar nicht am Treiber lag. Ich bin jetzt wieder bei xpad und damit auch rundum zufrieden. Und Toby lässt sich auch mit Tastatur gut steuern.

Ich war nun also mit einem Gamepad ausgestattet und habe der tollsten Frau vonne Welt vorgeschlagen, mit mir „Lovers in a Dangerous Spacetime“ zu spielen. Sie hat mitgemacht. Ihr habe ich das Gamepad in die Hand gedrückt und habe selbst die Tastatur genommen. Weil sie unerfahren ist, haben wir den einfachen Schwierigkeitsgrad genommen. Und dann ging’s los. Und sie hat geflucht. Geflucht, dass ein Kesselflicker rot geworden wäre. Ich war mir erstmal nicht sicher, ob sie es nun liebt oder hasst. Aber sie wollte ein andermal weiterspielen. Beim zweiten Mal hat es mit der Zusammenarbeit viel besser geklappt, sie war natürlich immer noch angespannt, wie sich das gehört, aber nicht mehr in Dauerpanik, und wir sind noch besser zurechtgekommen. Ich denke, das verlangt nach einer Fortsetzung…

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