Leserbrief an die GameStar

Liebe PC-Spiele-Zeitschrift meines Vertrauens,

im Editorial der aktuellen Ausgabe fragt ihr euch (scheinbar vergebens), was heutzutage noch den Unterschied zwischen PCs und Konsolen ausmacht. Solche Überlegungen wecken bei mir die Befürchtung, dass ihr das Konzept eurer Zeitschrift aufweichen wollt.

Also ich sehe den Unterschied so: Wenn ich wochenlang Tests lese, um die allerbesten Teile zu finden, mir die zusammenbaue und dann das Betriebssystem meines Vertrauens (oder mehrere) installiere – dann ist es ein PC. Unabhängig davon, welche Spiele darauf gespielt werden, welche Eingabegeräte ich verwende oder in welchem Zimmer die Kiste steht. Erst an dem Tag, an dem ich auf meinem Computer Playstation-, Xbox- und Wii-OS installieren kann, sind PC und Konsole zusammengewachsen.

Und mit dieser Feststellung möchte ich eine Bitte verbinden. Ich spiele fast nur noch unter Linux/SteamOS. Und vielleicht hat zum Support-Ende von Windows XP im April ja der eine oder andere keine Lust mehr auf ein Betriebssystem mit eingebautem Verfallsdatum. Könntet ihr bei jeder An­kün­di­gung, jeder Preview, jedem Test dazuschreiben, wenn das Spiel auch für SteamOS erscheint? Auf ein Antesten dieser Version mit einer kurzen Beschreibung der Unterschiede wage ich ja nicht zu hoffen…

Liebe Grüße,
euer Stammleser Eike Sauer

Nachtrag: Der Leserbrief wurde abgedruckt und zur Diskussion gestellt.
Und im März 2015 habe ich noch einen geschrieben.

Ein Gedanke zu „Leserbrief an die GameStar“

  1. Hallo

    Da muß ich dir voll zustimmen.
    Seit es Steam unter Linux gibt Spiele ich manchmal wieder.
    Vorallem da alles auf dem VDR im Wohnzimmer läuft.
    Das ist jetzt Mutltimedia & Spielekonsole zugleich.

    Gruß
    Bleifuss

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